BHvS goes to BudapestBudapest-Es war auch diesmal wieder ein langer Trip. Wenn auch nicht ganz so weit wie bis nach St. Étienne letztes Jahr. Dafür aber mindestens genauso schön. Auch in diesem Jahr sind wir wiederum mit guten Platzierungen belohnt worden. Auch wenn in diesem Jahr die Gestgeber unverhältnismäßig stark dominierten. Auf jeden Fall hat sich auch diese Fahrt in die ungarische Hauptstadt gelohnt!!!
Wie jedes Jahr begann das Abenteuer BHvS International wieder mit einer logistischen Meisterleistung. Acht Leute aus sieben verschiedenen Städten waren zu koordinieren. Alex Strohmann und Steffen Veit kamen aus Braunschweig mit dem Zug zu mir nach Leipzig - gegen Mitternacht. Wir fuhren auf der A9 Richtung Nürnberg, wo wir auf die zeitgleich startenden Jörg Kobarg und Rüdiger Luik trafen, der den Reisebus in Stuttgart besorgt hatte. Sie hatten auch den Hessen Thomas van der Burg im Gepäck. Im Morgengrauen trafen wir dann auf die bayrische Fraktion unserer "Reisegruppe": Ines Simone Menay und Thomas Aumann. Von Regensburg aus ging es dann über Passau nach Wien. Dort legten erstmal eine Frühstückspause ein - standesgemäß bei einem großen Fastfood-Anbieter. Danach machte ich eine Blitzstadtführung vom Stephansdom über Burg bis zur Staatsoper. Meine praktische Studienzeit war also auch dafür gut gewesen... In Budapest kamen wir dann am Nachmittag an. Alle waren ziemlich fertig von der schier endlosen Anreise. Aber trotzdem hieß es erstmal Anmelden und dann trainieren, wer wollte. Dann suchten wir eine ganze Weile nach dem Hotel, fanden es schließlich aber doch (Gottseidank).Beim "Verbringen" (wie es so schön im alten Juristendeutsch heißt) unseres sehr hohen Kleinbusses war Maßarbeit durch Rüdiger und beten angesagt. Aber es passte alles.
Am nächsten Tag standen dann wie üblich gleich morgens die Wettkämpfe an. In einer sehr warmen Halle kamen alle ziemlich ins schwitzen, was aber den teilweise hervorragenden Leistungen keinen Abbruch tat. Dabei taten sich vor allem die Gastgeber hervor, deren Nationalhymne alle teilnehmenden Nationen am Ende auswendig summen konnten. Allerdings wurde die übermächtige Präsenz, teilweise auch von Studenten scheinbar sehr fortgeschrittenen Semester allseits generell als nicht gerade "gastfreundlich" empfunden... Trotzdem bin ich sehr stolz auf die Leistungen, die Ines-Simone und unsere Jungs ablieferten und sich weit vorne platzierten. Schade, dass wir jeweils denkbar knapp an einer Einzelmedaille scheiterten. Am Nachmittag wurden dann ein Mannschafts-Shoot-off veranstaltet, mit teilweise bunt gemixten Teams.
Am Sonntag Morgen traten wir, zwar ziemlich müde und erschöpft von der nächtlichen Feier, den Rückweg gen Heimat an. Am späten Abend kamen dann auch die letzten Sportler wieder am Ausgangspunkt der 72stündigen Reise an und waren dann doch irgendwie froh, alles unbeschadet hinter sich gebracht zu haben. Unser aller Dank geht an dieser Stelle auch nochmal an unseren Harry Wolf, unsere gute, unermüdliche Sponsorenseele der Firma Sauer!! Ohne Dich wäre es wohl nur schwerlich möglich, die Reise für alle weiterhin halbwegs erschwinglich zu gestalten. DANKE!! Euer Hendrik aus Leipzig ![]() Hendrik Pusch |